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Donnerstag, den 21. März 2019 um 16:18 Uhr

Vielfalt eint uns
Abgewertet und geschmäht aufgrund von Hautfarbe oder Herkunft, diskriminiert und benachteiligt aufgrund von Kultur und Glauben. Das findet täglich statt. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind ein drängendes Problem, in Deutschland, in Europa, weltweit. Daran erinnert der 21. März als "Internationaler Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung". "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren", heißt es im ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. An die gemeinsame Verantwortung, dieses Ideal zu fördern und zu schützen, erinnert der Internationale Tag gegen Rassismus jährlich am 21. März.
Das Datum geht zurück auf das "Massaker von Sharpeville" im Jahr 1960. Während einer Demonstration gegen die Apartheidgesetze in der südafrikanischen Stadt eskalierte die Situation: Polizisten schossen in die Menge und töteten 69 Menschen, mindestens 180 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Sechs Jahre später riefen die Vereinten Nationen den 21. März zum Gedenktag aus.
Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Europawahlen stehen die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11. bis zum 24. März 2019 unter dem Motto "Vielfalt eint uns" und "Ja zu Europa". Denn nur ein Europa der Demokratie und der Freiheit ist stark genug, sich gegen nationalistische, rassistische und autoritäre Angriffe zur Wehr zu setzen.