Freitag, den 12. Februar 2010 um 12:02 Uhr
Ab März bis Mai 2010 finden in den Betrieben wieder, wie alle vier Jahre, die Wahlen des
„Das gilt besonders in Krisenzeiten!“ Entlassungen hat es nur dort gegeben, wo wir entweder keine Betriebsräte haben, oder wo Betriebsräte nicht mit der IG Metall zusammen gearbeitet hatten.
„Gute
Im Gegensatz zu politischen Wahlen zeichnen sich
Allein deshalb habe die IG Metall ein Interesse daran, neu gewählte Betriebsräte gut auszubilden. In den meisten Fällen kommen sowieso schon geschulte Vertrauensleute auf die Kandidatenliste der IG Metall. Jedoch sind Quereinsteiger willkommen. „Bereitschaft zum Engagement und Mitgliedschaft in der IG Metall ist Voraussetzung“, betont Weidemann und fügt gelassen hinzu: „Nach einigen Wochen kommen die Neuen zu uns. Nur erklärte Gegner der IG Metall bleiben draußen.“
Sachgerecht
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch und die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. Margot Käßmann rufen gemeinsam dazu auf, daß sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Wahl des
Ausdrücklich verteidigen sie das deutsche System der Mitbestimmung: Betriebsräte schaffen einen „wertvollen Rahmen, in dem widerstreitende Interessen vorgebracht und ein sachgerechter Ausgleich gefunden werden kann.“
Seminare für Betriebsräte
Die IG Metall hat vorgeschlagen, die Wahlen des
- 20. April
- 21. April
- 27. April
- 28.April
- 18. Mai
- 19. Mai
Die Seminare beginnen um 9.00 Uhr und enden um 16.00 Uhr. Sie finden im Gewerkschaftshaus, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg im 7. Stock statt.
Listenwahl?
Was ist für die Arbeitnehmer besser? Jeder kann seine Kandidaten aus einer Liste heraussuchen und persönlich wählen (Persönlichkeitswahl), oder jeder hat nur eine Stimme und muß eine vorgegebene Liste ankreuzen (Listenwahl).
Die IG Metall bevorzugt die Persönlichkeitswahl. Das ist aber nur möglich, wenn man sich im Betrieb auf eine einzige Kandidatenliste einigt.
In einigen Fällen wird jedoch gezielt Listenwahl provoziert. Ein solches Vorgehen richtet sich auch gegen die IG Metall und sicher auch gegen die Wähler.
Metaller stellen sich gerne persönlich zur Wahl.


